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RK
20:15

Freudlose Tätigkeiten, die man nur aus finanziellen Gründen durchführt, würden ohnehin verschwinden. Doch wie erzieht man Kinder zu Erwachsenen heran, die Spaß an der Arbeit haben?

Hüthers Antwort: Nicht so, wie wir es jetzt tun. In seinem Buch „Rettet das Spiel“ plädiert Hüther dafür, Kindern wieder mehr Freiraum zum Spielen zu geben— auch im Kindergarten. Er sieht es als völlig nutzlos oder gar schädlich an, im Kindergarten bereits Schulunterricht in Mathematik oder Fremdsprachen zu geben. Denn nur im Spiel würden Menschen ihre Potenziale entfalten, so Hüther.

Er geht mit dem deutschen Bildungssystem hart ins Gericht. „Das System hat sich seit den 1950er-Jahren nicht mehr verändert und dient nur dem Zweck, Konsumenten hervorzubringen. Also Menschen, die nur arbeiten, um sich etwas leisten zu können.“ Er plädiert dafür, dass Erzieher in Kindergärten nicht darauf geschult werden sollten, die Kinder für die Schule vorzubereiten, sondern vielmehr, deren von Natur aus vorhandenen Entdeckungs- und Gestaltungsdrang zu fördern. „Kinder müssen selbstständig und unbekümmert die Welt entdecken und Erzieher müssen Freude und Fragen in ihnen wecken — und sie nicht belehren“, so Hüther.

Der Kinderpsychiater Michael Winterhoff ist ebenfalls der Meinung, dass das aktuelle Bildungssystem teilnahmslose, unmotivierte und unselbstständige Menschen hervorbringt.

Es gibt einen gefährlichen Trend in deutschen Kindergärten — er wird uns in 25 Jahren zum Verhängnis - Business Insider Deutschland
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